Wissen
Fachbeiträge aus der Ergotherapie
Verständlich geschriebene Texte zu den Fragen, die in unserer Praxis in Thalwil am häufigsten gestellt werden. Jeder Beitrag nennt am Fuss, worauf er sich stützt, und wann er zuletzt durchgesehen wurde.
30 Beiträge. Diese Texte ersetzen keine Abklärung: Die Diagnose stellt immer Ihre Ärztin oder Ihr Arzt.
Hand, Arm und Orthopädie
Verletzungen, Operationen und Verschleiss an Hand und Arm: was normal ist, was zu früh ist und wann sich eine Abklärung lohnt.
CRPS: Die Krankheit, die niemand erklärt bekommt
Einige Wochen nach dem Bruch sollte es besser werden. Stattdessen wird der Schmerz stärker, die Hand ist dick und glänzend, mal heiss und rot, mal kalt und bläulich, und schon der Ärmel tut weh. Dafür gibt es einen Namen: CRPS, früher Morbus Sudeck.
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Die Hand schläft ein: Welche Ursachen dahinterstecken
Nachts wacht man auf, die Hand ist pelzig und gehorcht nicht richtig. Man schüttelt sie, nach ein paar Minuten ist es vorbei. Für dieses Gefühl gibt es mehrere Ursachen, und sie unterscheiden sich weniger darin, wie stark es kribbelt, als darin, welche Finger betroffen sind.
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Feinmotorik üben: Knöpfe, Schrift, Reissverschluss
Nach einem Gips, einer Operation an der Hand oder einem Schlaganfall ist oft nicht die Kraft das Problem, sondern die Genauigkeit. Der Knopf rutscht weg, und die eigene Unterschrift sieht fremd aus. Feinmotorik lässt sich wieder aufbauen, aber nur mit vielen Wiederholungen an echten Handlungen.
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Fingerarthrose und Rhizarthrose: Gelenkschutz im Alltag
Ein Glas geht nicht mehr auf, und das Ausdrücken eines Lappens tut weh. Arthrose an den Fingern und am Daumen macht sich zuerst dort bemerkbar, wo viel Kraft auf wenig Gelenkfläche trifft. Vieles davon lässt sich anders erledigen.
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Handschiene: Pflegen, tragen, aushalten
Sie kommen mit einer Schiene nach Hause, und am zweiten Abend stellen sich die Fragen, die im Termin nicht drankamen. Drückt das noch normal? Darf sie unter die Dusche? Hier stehen die Antworten darauf.
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Karpaltunnelsyndrom: Was Ergotherapie vor und nach der Operation bringt
Die Hand schläft nachts ein, und Ausschütteln hilft. Irgendwann hilft es nicht mehr. Was dahintersteckt, was ohne Operation hilft und was in den Wochen danach zu tun ist.
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Kraftlose Hand: Wenn Gläser aus der Hand fallen
Zuerst ist es das Glas beim Abtrocknen, dann das Marmeladenglas. Nachlassende Handkraft hat sehr verschiedene Ursachen, und die wichtigste Weiche stellt sich daran, ob dabei ein Muskel sichtbar dünner geworden ist.
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Mausarm im Homeoffice: Den Arbeitsplatz ergonomisch einstellen
Es beginnt mit einem Ziehen im Unterarm am späten Nachmittag. Ein paar Wochen später schmerzt der Nacken schon am Morgen, und die Maushand fühlt sich schwer an. Fast alle suchen dann zuerst nach dem richtigen Stuhl. Der Stuhl ist ein Teil der Antwort, aber der kleinere.
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Morbus Dupuytren: Was vor und nach dem Eingriff wirklich hilft
Zuerst ist es ein harter Knoten in der Handfläche. Nach einiger Zeit lässt sich der Finger nicht mehr strecken und bleibt hängen. Dazwischen liegt eine Zeit, in der viel geraten und wenig belegt ist.
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Nach der Handoperation: Wie es mit der Handtherapie weitergeht
Eine Handoperation ist der Anfang der Behandlung, nicht ihr Ende. Was in den ersten Tagen und Wochen nach der Operation geschieht, beeinflusst den Therapieverlauf für die nächsten Monate massgeblich. Dieser Text beschreibt den medizinisch normalen Ablauf der Rehabilitation und gibt Anhaltspunkte über die Massnahmen.
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Narben an der Hand: Was sie weich hält
Nach einer Schnittverletzung oder einer Operation an der Hand bleibt eine Narbe. Sie sieht nach wenigen Wochen fertig aus und ist es nicht: Unter der Oberfläche baut sich das Gewebe noch monatelang um. In dieser Zeit lässt sich einiges beeinflussen, aber weniger, als viele Ratgeber versprechen.
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Schnellender Finger oder Spickfinger: Was hilft ausser Spritze und Operation
Der Finger klemmt beim Beugen, dann springt er mit einem Ruck durch. Diese Beschwerden sind auch als Spickfinger bekannt. Morgens ist es am schlimmsten, manchmal steht er fest und muss mit der anderen Hand aufgebogen werden; zwischen Zuwarten und Operation liegt mehr, als meist besprochen wird.
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Sehnenverletzung an der Hand: Warum die ersten Wochen entscheiden
Eine durchtrennte oder abgerissene Sehne an der Hand heilt nicht nach Gefühl, sondern nach Kalender. In den ersten Wochen ist die Naht schwächer als am Tag der Operation, und zugleich verklebt eine Sehne, die still liegt. Zwischen diesen beiden Gefahren liegt die Nachbehandlung.
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Speichenbruch am Handgelenk: Die ersten Wochen nach dem Gips
Der Gips ist ab, und die Hand gehorcht nicht. Sie ist dick und steif, und die Finger schliessen nicht zur Faust. Das ist bei einem Speichenbruch am Handgelenk, fachlich distale Radiusfraktur, der Regelfall und nicht das Zeichen, dass etwas schiefgelaufen ist.
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Tennisellbogen: Warum Schonen selten reicht
Der Schmerz sitzt aussen am Ellbogen, und er kommt beim Zugreifen. Eine Tasse oder ein Lappen reichen dafür. Die meisten Betroffenen haben nie Tennis gespielt, und fast alle hören zuerst denselben Rat: Schonen und gegebenenfalls eine Ellbogenmanschette tragen. Dies allein hilft dem Ansatz des Muskels jedoch leider nicht langfristig.
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Neurologie
Nach einem Schlaganfall, bei Parkinson, Multipler Sklerose oder einer Hirnschädigung: wie der Alltag wieder gelingt.
Halbseitenlähmung im Alltag: Anziehen, Essen, Körperpflege
Eine Halbseitenlähmung verändert nicht einen Handgriff, sondern alle. Anziehen, Frühstück, Duschen, Aufstehen vom Bett: Jeder dieser Vorgänge ist für zwei Hände gebaut. Vieles davon lässt sich mit einer veränderten Reihenfolge und wenigen Anpassungen wieder selbständig erledigen. Dieser Text zeigt, welche Wege sich dafür bewährt haben, und versteht sich als Sammlung von Möglichkeiten, nicht als Vorschrift.
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Kognitives Training: Gedächtnis, Konzentration, Planung
Nach einem Schlaganfall, einer Hirnblutung oder einem Unfall mit Kopfverletzung bleibt oft etwas zurück, das niemand sieht. Die Konzentration hält nicht durch, und eine begonnene Arbeit bleibt in der Mitte stecken. Dieser Text erklärt, was dagegen geübt wird und was solches Üben belegt leistet.
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MS und Fatigue: Den Tag so einteilen, dass Kraft übrig bleibt
Der Tag beginnt schon leer. Nicht müde nach einer kurzen Nacht, sondern leer wie nach einem Marsch, den niemand gesehen hat. Dieser Text erklärt, was Fatigue bei Multipler Sklerose ist und wie sich ein Tag einteilen lässt, damit am Abend noch etwas übrig bleibt.
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Nach dem Schlaganfall: Die Hand wieder gebrauchen
Nach einem Schlaganfall kommt die Bewegungskontrolle im Bein, in der Schulter und im Ellbogen oft früher zurück als in der Hand. Sie lässt am längsten auf sich warten, und genau sie braucht man für fast alles. Dieser Text erklärt, warum das so ist und was zu Hause hilft.
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Parkinson im Alltag: Kleine Schrift, steife Hände
Zuerst fällt es beim Unterschreiben auf: Die Buchstaben werden zum Zeilenende hin immer enger. Später dauert das Knöpfen länger, und in der Türe bleiben die Füsse plötzlich kleben. Dieser Text erklärt, woher das kommt und welche Handgriffe im Alltag etwas ändern.
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Älter werden zu Hause
Sicherheit in der eigenen Wohnung, Hilfsmittel, Demenz und die Fragen, die sich Angehörige stellen.
Demenz zu Hause: Den Tag so gestalten, dass er gelingt
Die meisten Menschen mit einer Demenz leben zu Hause, und fast immer betreut sie jemand aus der Familie. Was den Alltag trägt, sind keine Übungen, sondern ein Tag, der sich wiederholt, und eine Wohnung, die von selbst sagt, wo es langgeht. Ergotherapie hält den Verlauf nicht auf, sie arbeitet an dem, was heute gelingt.
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Hilfsmittel im Alltag: Was wirklich hilft
Ein Hilfsmittel nützt nicht, weil es gut gemeint ist, sondern weil es an der richtigen Stelle sitzt und weil jemand gezeigt hat, wie man es benutzt. Erfahrungsgemäss wird ein erheblicher Teil der abgegebenen Hilfsmittel nach einigen Monaten nicht mehr benutzt, weil man sich zu sehr auf den erhaltenen Gegenstand stützt und die eigene Initiative dadurch abnimmt. Dieser Text sagt, welche im Alltag am meisten bringen, worauf es bei der Einführung ankommt und wer sie in der Schweiz bezahlt.
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Sturzprophylaxe: Fünf Dinge, die Sie heute ändern können
Die meisten Stürze im Alter passieren nicht auf dem Glatteis, sondern auf ebenem Boden in der eigenen Wohnung. Fünf Stellen sind dabei fast immer beteiligt, und alle fünf lassen sich an einem Nachmittag entschärfen, ohne Umbau.
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Wenn Eltern nicht mehr allein zurechtkommen: Woran man es merkt
Es beginnt selten mit einem Ereignis. Es beginnt mit Kleinigkeiten, die zunehmend Mühe machen: Der Papierkram, der liegen bleibt, oder das Kochen, das anstrengender geworden ist. Dieser Text sagt, welche Fähigkeiten in welcher Reihenfolge nachlassen können, was sich ärztlich abklären lohnt und wie man darüber spricht, ohne die Eltern zu bevormunden.
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Wohnung alters- und behindertengerecht anpassen: Was ohne Umbau geht
Die meisten Wohnungen sind für ein Leben gebaut, in dem man schnell aufsteht und beide Hände frei hat. Wenn eine Einschränkung dazukommt, denken viele zuerst an einen Umbau, obwohl der grösste Teil der Wirkung schon vor dem ersten Bohrloch entsteht, mit Umräumen, Licht und wenigen montierten Hilfen.
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Verordnung, Kosten und Ablauf
Wie Ergotherapie in der Schweiz verordnet und abgerechnet wird, was eine Behandlung zu Hause voraussetzt und was beim ersten Termin passiert.
Autofahren nach Verletzung oder Schlaganfall: Wer entscheidet
Nach einer Operation an der Hand oder nach einem Schlaganfall, auch Hirnschlag genannt, kommt die Frage schnell: Darf ich wieder fahren, und wenn ja, wann? Eine Wochenzahl gibt es dafür nicht. Dieser Text erklärt, wer in der Schweiz entscheidet und woran sich die Beurteilung festmacht.
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Ergotherapie oder Physiotherapie: Was welche Therapie kann
Auf der Verordnung steht ein Wort, und Sie wissen nicht, warum gerade dieses. Physiotherapie und Ergotherapie sind zwei eigenständige Berufe mit eigenem Studium und je eigenem therapeutischem Ansatz. Dieser Text zeigt, welche Frage jede der beiden stellt und woran Sie erkennen, welche zu Ihrem Anliegen passt.
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Ergotherapie verordnet: Ablauf, Kosten und Wartezeit
Sie haben eine Verordnung für Ergotherapie in der Hand und wissen nicht, was daraus folgt. Wer sie ausstellen darf, wie viele Sitzungen darin stecken und wer am Ende zahlt, steht auf dem Formular meist nicht. Hier steht es.
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Ergotherapie zu Hause: Wann Domizilbehandlung möglich ist
Manche Menschen schaffen den Weg in die Praxis nicht mehr. Bei anderen liegt das Problem ohnehin dort, wo sie wohnen: An der Badewanne oder in der eigenen Küche. Für beide Fälle gibt es die Domizilbehandlung, den Hausbesuch der Ergotherapie auf ärztliche Verordnung.
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Wiedereinstieg nach Krankheit: Schritt für Schritt zurück
Nach Monaten Abwesenheit steht der erste Arbeitstag im Kalender, und mit ihm die Frage, wie viel davon zu schaffen ist. Dieser Text beschreibt, wie ein Wiedereinstieg in Etappen in der Schweiz abläuft, wer beteiligt ist und woran er am häufigsten scheitert.
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